bAV-Konzepte für Gesellschafter-Geschäftsführer

Erhalten Sie hier einen ersten Überblick zu den von uns empfohlenen betrieblichen Altersversorgungskonzepten (bAV-Konzepte) für Gesellschafter-Geschäftsführer und für welchen Personenkreis diese geeignet sind:

Direktversicherung

  • Die Direktversicherung ist als Einstieg zur bAV geeignet, wenn zunächst nur kleinere Beiträge (im Jahr 2021 sind jhrl. maximal 6.816 Euro steuerlich gefördert) aufgewendet werden sollen.
  • Auch für gesetzliche krankenversicherte GGF geeignet.
  • Flexibelste und verwaltungsärmste Instrument der bAV.
  • Keine Bilanzberührung.
  • Flexible Anlageauswahlmöglichkeiten je nach Risikoneigung, z. B.:
      • Passive Anlage wie ETF’s
      • Aktive Vermögensverwaltung
      • Garantierte Mindestauszahlung möglich
  •  Je nach Produkt kostengünstig.
  • Einfache Berufsunfähigkeits- oder Hinterbliebenenabsicherung möglich.
  • Rente- oder Einmalkapitalauszahlung möglich; bis zu 30% Einmalkapitalauszahlung und Verrentung des verbleibenden Kapitalbetrages.

Unterstützungskasse (spezial)

  • Theoretisch steuerlich unbegrenzt gefördert.
  • Durch steuerliche Vorgaben unflexibler als Direktversicherung in der Ansparphase.
  • Keine direkte Bilanzberührung.
  • Verteilung des Altersvorsorgebeitrags auf mehrere Versicherungen möglich.
  • Altersvorsorge auch ohne Einsatz von Versicherungen möglich.
  • Flexible Anlageauswahlmöglichkeiten je nach Risikoneigung, z. B.:
      • Passive Anlage wie ETF’s
      • Aktive Vermögensverwaltung
      • Garantierte Mindestauszahlung kann in unterschiedlichen Höhen vereinbart werden.
  • Rente oder steueroptimierte Einmalkapitalauszahlung möglich.
  • Einmalkapitalauszahlung in Raten zur weiteren steuerlichen Optimierung;
  • Selbstkalkulation der Rente durch Unterstützungskasse und Unternehmen mit bis zu 50% höherer Rente im Vergleich zu den Renten von Versicherungsunternehmen.

Pensionszusagen

… sind aufgrund von Fehlern in der Vergangenheit in Verruf geraten. Durch richtige Gestaltung sind Pensionszusagen immer noch eine interessante betriebliche Altersvorsorgeform für Gesellschafter-Geschäftsführer. Die Gesellschaft hat hier die vollständige Macht zur Gestaltung der Versorgungsregeln (unter Beachtung der Finanzamtsvorgaben) und der Ausgestaltung der Finanzierung.

 

  • Theoretisch steuerlich unbegrenzt gefördert.
  • Bilanz wird berührt, Pensionszusagen sind verwaltungsintensiv.
  • Wer die Altersvorsorge in der Auszahlungsphase aus der Liquidität zahlen und heute deshalb keine (abzugsfähigen) Beiträge aufwenden will, für den ist die Pensionszusage das einzige Vorsorgeinstrument mit steuerlicher Förderung.
  • Für die Finanzierung dieser Altersvorsorge (in Abgrenzung zum vorausgehenden Punkt) kann im Prinzip alles verwendet werden, was die GmbH anschaffen kann. Zum Beispiel auch Immobilieneigentum, von dem Mieteinnahmen in der Rentenzahlungsphase für die Rentenzahlungen verwendet werden.
        •  Von Rückdeckungsversicherungen als Finanzierungsinstrument im Rahmen der Pensionszusage raten wir ab. Wer Versicherungen möchte, wählt besser die Unterstützungskasse. Das ist aus betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Gesichtspunkten deutlich sinnvoller.
  • Zur Vermeidung von Unternehmensnachfolgeproblemen wird als Primärleistung ein Einmalkapital vereinbart, um im Bedarfsfall die Versorgungsverpflichtung vom Unternehmen trennen zu können.
  • Optional kann das Einmalkapital zur Steueroptimierung in Raten ausgezahlt werden.
  • Eine Rentenzahlung kann ebenfalls optional vereinbart werden.

Wie Sie gemeinsam mit uns Ihre passende betriebliche Altersversorgung finden, erfahren Sie aus unserem bAV-Leistungsangebot für Gesellschafter-Geschäftsführer.

Christian T. Kolodzik

Sie finden bei uns Ihre passende Gesellschafter-Geschäftsführerversorgung