Auslagerung Pensionszusage Gesellschafter-Geschäftsführer

Pensionszusage auslagern – Gesellschafter-Geschäftsführer

„Lösungen im Umgang mit bestehenden, an Gesellschafter-Geschäftsführer erteilten Pensionszusagen.“

 

Einst an Gesellschafter-Geschäftsführer erteilte Pensionszusagen bereiten heute teils erhebliche Probleme:

Finanzierungsprobleme

Die zur Finanzierung der Pensionszusage angeschafften Versicherungen oder anderweitiges Vorsorgevermögen reichen nicht aus, um die Betriebsrente zu bezahlen¹.

¹Das Vorsorgevermögen reicht nicht aus, weil zu wenig Versicherungen abgeschlossen wurden oder die Renditeversprechen nicht eingehalten werden konnten.

Unternehmensnachfolge

Die Unternehmensnachfolge droht zu scheitern, weil der potenzielle Unternehmensnachfolger die Versorgungsverpflichtung nicht übernehmen will.

Verschlechterung der Kreditwürdigkeit

Die Pensionsverpflichtungen verschlechtern zunehmend die Kreditwürdigkeit, da sie feste Zukunftsverpflichtungen darstellen.

Um diese Probleme zu lösen, wollen Unternehmer die Verpflichtungen aus dem Unternehmen entfernen bzw. auslagern. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen.

Pensionszusage auslagern

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Pensionszusagen - Auslagerung auf einen Pensionsfonds

Hier wird die Pensionszusage auf eine externe Versorgungseinrichtung – auf einen sogenannten Pensionsfonds – übertragen, der dann die Versorgungsleistung erbringt.


Positiv

  • Die Versorgungszusage verschwindet aus der Bilanz des Unternehmens.
  • Das Unternehmen hat mit dem Betriebsrentner nichts mehr zu tun.

Negativ

  • Diese Lösung ist so teuer, dass sie sich kaum ein Unternehmen leisten kann.
  • Durch steuerrechtliche Vorschriften kostet die Auslagerung im Jahr der Auslagerung viel Geld.
  • Bei einigen Varianten bleibt zudem das Finanzierungsproblem ungelöst und das Unternehmensnachfolgeproblem bestehen.

Pensionszusagen - Auslagerung auf eine Rentner GmbH

Hier wird die Pensionszusage in eine sogenannte Rentner GmbH ausgelagert, deren einziger Geschäftszweck die Erbringung der Versorgungsleistung an den Betriebsrentner ist.


Positiv

  • Das Unternehmen ist von der Versorgungsverpflichtung vollständig befreit und enthaftet.
  • Die Pensionszusage behindert den Unternehmensverkauf/ Unternehmensnachfolge nicht mehr.

Negativ

  • Kosten und Verwaltung für die Rentner GmbH fallen (für den Betriebsrentner) so lange an, wie die Versorgungsberechtigten leben.

Folgende, weniger am Markt bekannte Lösungen können die Probleme deutlich kostengünstiger und verwaltungsärmer lösen:

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Pensionszusagen - Rechtlich zulässige Umgestaltungen

Hier können durch möglichst frühzeitiges, Finanzamt-konformes Eingreifen in die Ausgestaltung der bestehenden Pensionszusagen die genannten Probleme gelöst werden.


Positiv

  • Finanzierungslücken können geschlossen oder zumindest erheblich reduziert werden.
  • Die Umgestaltung kann so erfolgen, dass eine Unternehmensnachfolge durch die Pensionszusagen nicht mehr behindert wird.
  • Die Kreditwürdigkeit kann erheblich verbessert werden.

Negativ

  • Bei manchen Unternehmensnachfolgeregelungen kann die rechtliche Umgestaltung unzureichend sein.
  • Die rechtliche Umgestaltung sollte frühzeitig, am besten 10 Jahre vor dem vertraglich vereinbarten Renteneintritt, erfolgen.

Verzicht auf die Pension

Hier wird mit einem bewusst herbei geführten Verzicht auf die Pensionsleistung und einer resultierenden (eigentlich gefürchteten) verdeckten Einlage das Problem auf einen Schlag kostengünstig gelöst.


Positiv

  • Recht einfach und kostengünstig.
  • Das Unternehmen ist von der Versorgungsverpflichtung vollständig befreit und enthaftet.
  • Die Pensionszusage behindert denUnternehmensverkauf/ Unternehmensnachfolge nicht mehr.

Negativ

  • Eignet sich nur, wenn gleichzeitig zum Verzicht das Unternehmen gewinnbringend veräußert wird.

Pensionszusage - Auslagerung auf eine Unterstützungskasse

Bei diesem von uns als Kanzlei Kolodzik entwickelten Konzept wird die Pensionszusage auf einen externen Versorgungsträger übertragen, der dann die Versorgungsleistung erbringt.


Positiv

  • Einsatz bestehender hochrentabler Finanzierungsinstrumente möglich.
  • Diese Handlungsalternative kann im Jahr der Auslagerung im besten Fall zusätzliche Liquidität schaffen, statt Kosten verursachen.
  • Am lukrativsten, wenn bestehende Versicherungen vorhanden sind.

Negativ

  • Nur für Rentner oder kurz vor der Rente stehende Gesellschafter-Geschäftsführer geeignet.

Warum sind diese Handlungsalternativen am Markt so wenig bekannt?

  • Die meisten Teilnehmer am Markt der betrieblichen Altersversorgung sind Finanzdienstleister, die ihr Einkommen durch den Verkauf von Kapitalanlagen (Versicherungen) bestreiten.
  • Die weniger bekannten vorstehenden Lösungen kommen jedoch ohne Kapitalanlageprodukte aus, so dass Finanzdienstleister mit diesen Lösungen kein Geld verdienen und deshalb kein Interesse daran haben, diese Alternativen anzubieten.
  • Darüber hinaus bedarf es bei der Beratung über diese Handlungsalternativen einer Zulassung zur Rechtsberatung, die Finanzdienstleister nicht innehaben.

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