Auslagerung von Pensionszusagen · Erfahrungen aus der Praxis
Stimmen zur Auslagerung von Pensionszusagen
Unternehmer berichten, warum ihre Pensionszusage zum Thema wurde, welcher Weg in ihrem Fall gewählt wurde und wie die Umsetzung mit der Kanzlei Kolodzik verlief.
Zu den Erfahrungen aus der Praxis ↓
Erfahrungen aus der Praxis
Unterschiedliche Ausgangssituationen – unterschiedliche Lösungen
Eine bestehende Pensionszusage kann aus ganz unterschiedlichen Gründen zum Thema werden: beim Eintritt in den Ruhestand, beim Ausscheiden aus der Gesellschaft oder im Zuge einer Unternehmensnachfolge. Unsere Mandanten berichten über ihre persönliche Ausgangssituation und den Weg, der in ihrem Fall umgesetzt wurde.
Rentner-GmbH beenden und Pensionszusage auslagern
Rainer Stoll
Nach mehreren Jahren als Rentner-GmbH sollte die Gesellschaft nicht länger allein wegen der bestehenden Pensionszusage fortgeführt werden.
Umgesetzter Weg:
freie Unterstützungskasse
Altersversorgung sichern und GmbH-Anteile verkaufen
Rolf Peter
Vor dem Ausscheiden aus der Gesellschaft sollte die Altersversorgung dauerhaft gesichert und die bestehende Pensionsverpflichtung aus der GmbH herausgelöst werden.
Umgesetzter Weg:
Pensionsfonds
Pensionszusage trotz laufender Versicherungsrenten auslagern
Dr. Armand Dütz
Die Unternehmensnachfolge sollte vorbereitet werden. Gleichzeitig liefen bereits Rentenzahlungen aus zwei Rückdeckungsversicherungen.
Umgesetzter Weg:
freie Unterstützungskasse
Rentner-GmbH · Unterstützungskasse
Rentner-GmbH beenden und Pensionszusage auslagern
Kundenstimme von Rainer Stoll, ehemaliger Gesellschafter-Geschäftsführer der PDI GmbH
„Heute weiß ich: Ich möchte meine Ruhe – und keine GmbH mehr.“
Als ich 65 wurde, stellte meine GmbH das operative Geschäft ein. Ich war damals bereit für den Ruhestand – aber die Pensionszusage musste natürlich weiter bedient werden. Also entschied ich mich, die GmbH als sogenannte Rentner-GmbH weiterzuführen. Die Idee klang zunächst gut: alles bleibt beim Alten, ich bekomme meine Versorgungsleistung direkt von meiner eigenen Gesellschaft. Es war keine neue Struktur nötig, keine Umstellung. Ich fühlte mich fit, hatte unternehmerische Energie – und dachte: Das mache ich schon.
Jahre später habe ich meine Meinung grundlegend geändert.
Mit der Zeit verschieben sich die Prioritäten. Irgendwann fragt
man sich: Was ist mir wirklich wichtig?
Heute möchte ich einfach meine Ruhe. Keine Steuerberatertermine
mehr, keine rechtlichen Themen auf dem Tisch, keine GmbH,
die verwaltet werden will. Ich will leben.
All diese laufenden Prozesse, die mit der Rentner-GmbH verbunden sind, wurden für mich zunehmend zur Last. Buchhaltung, Jahresabschlüsse, Rückfragen vom Finanzamt – das alles gehört zur GmbH, auch wenn sie keine aktiven Geschäfte mehr führt. Und das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch bares Geld. Rund 5.000 Euro pro Jahr hat mich diese Struktur gekostet.
Deswegen habe ich mich vor etwas über einem Jahr dazu entschlossen, meine Pensionszusage auf eine Unterstützungskasse auszulagern. Eine saubere Lösung – mit verlässlicher Auszahlung meiner Versorgung und deutlich weniger Aufwand. Heute kostet mich das Ganze nur noch etwa 750 Euro jährlich. Kein Vergleich.
Rückblickend würde ich sagen: Ich hätte diesen Schritt schon früher gehen sollen. Die Rentner-GmbH war für den Moment damals vielleicht in Ordnung – aber sie passte nicht zu meinem Leben heute. Ich habe gelernt zu unterscheiden zwischen wichtig und unwichtig. Und alles, was mit der GmbH zu tun hatte, war irgendwann nur noch eines: unwichtig. Wenn ich heute entscheiden müsste, würde ich mich sofort für die Auslagerung auf eine Unterstützungskasse entscheiden.
Rainer Stoll
ehemaliger Gesellschafter-Geschäftsführer der PDI GmbH
Ausscheiden aus der GmbH · Pensionsfonds
Pensionsfonds: Altersversorgung sichern und GmbH-Anteile verkaufen
Kundenstimme von Rolf Peter, ehemaliger Geschäftsführer der Peter Baustatik GmbH
Vom Pensionsrisiko zur Planungssicherheit – ein Schritt mit Weitblick.
Als sich mein Ausscheiden als Gesellschafter-Geschäftsführer aus der Peter Baustatik GmbH abzeichnete, war mir wichtig, meine Altersversorgung auf ein sicheres Fundament zu stellen. Ich wollte sicher sein, dass meine Betriebsrente dauerhaft und zuverlässig gezahlt wird – unabhängig davon, wie sich das Unternehmen künftig entwickelt.
Da ich dem Geltungsbereich des Betriebsrentengesetzes unterlag, kam eine Auslagerung auf eine sogenannte Rentner-GmbH rechtlich nicht in Betracht. Gemeinsam mit Herrn Kolodzik habe ich daher verschiedene Alternativen geprüft, und wir haben uns schließlich für die Auslagerung meiner Pensionszusage auf einen Pensionsfonds entschieden.
Diese Lösung war zwar mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden, hat aber gleich mehrere Vorteile gebracht: Die Verpflichtung wurde aus der GmbH herausgelöst, meine Altersversorgung ist rechtlich und wirtschaftlich abgesichert – und der Verkauf meiner GmbH-Anteile war deutlich einfacher zu gestalten. Dadurch konnte ich mich beruhigt und mit gutem Gefühl aus der Gesellschaft zurückziehen.
Heute, acht Jahre nach meinem Eintritt in den Ruhestand, beziehe ich meine Betriebsrente verlässlich aus dem Pensionsfonds, der sich sogar regelmäßig leicht erhöht. Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung.
Ich bin sehr froh über die kompetente und vorausschauende Beratung durch Herrn Kolodzik, der für mich die passende Lösung gefunden hat.
Rolf Peter
ehemaliger Geschäftsführer der Peter Baustatik GmbH
Unternehmensnachfolge · Unterstützungskasse
Unterstützungskasse bei bereits laufenden Versicherungsrenten
Kundenstimme von Dr. Armand Dütz, ehemaliger Gesellschafter-Geschäftsführer der B.&S.U. GmbH
Gemeinsam den Weg freigemacht – Auslagerung der letzten Pensionszusage
Wir – meine Mitgesellschafter und ich – haben uns 2023 verstärkt mit der zukünftigen Entwicklung unserer GmbH beschäftigt. Dabei stand für uns vor allem die Vorbereitung auf eine mögliche Unternehmensnachfolge im Vordergrund. Uns war bewusst, dass unsere bestehenden Pensionszusagen dabei ein erhebliches Hindernis darstellen können. Deshalb wollten wir diese frühzeitig aus der GmbH entfernen.
Für meine Kollegen ließ sich das unkompliziert über Kapitalabfindungen lösen. Bei mir hingegen war die Situation deutlich komplexer: Zwei Rückdeckungsversicherungen zahlten bereits laufende Renten an die GmbH. Eine Kapitalabfindung kam daher nicht mehr infrage, und eine Übertragung ins Privatvermögen hätte eine erhebliche Steuerlast ausgelöst.
Über die Internetrecherche eines Mitgesellschafters sind wir auf die Kanzlei Kolodzik gestoßen. Dort wurde eine Lösung entwickelt, die alle Beteiligten überzeugte: Die beiden Versicherungen wurden auf eine freie Unterstützungskasse übertragen und liefen dort unverändert weiter – mit den attraktiven Rentenfaktoren, die sie bereits hatten. Die kleine verbleibende Deckungslücke wurde durch eine einmalige Abfindung geschlossen.
Damit war auch meine Pensionszusage erfolgreich ausgelagert. Rückblickend war diese Lösung für uns als Gesellschafter-Geschäftsführer eine enorme Erleichterung.
Dr. Armand Dütz
ehemaliger Gesellschafter-Geschäftsführer der B.&S.U. GmbH
Ihr nächster Schritt
Sie möchten Ihre Pensionszusage ebenfalls aus der GmbH lösen?
Ob und auf welchem Weg eine Pensionszusage ausgelagert werden kann, hängt von der bestehenden Zusage, der Finanzierung, dem Status des Gesellschafter-Geschäftsführers und dem konkreten Anlass ab. In einem ersten Gespräch können wir klären, welche Punkte in Ihrem Fall geprüft werden sollten.