bAV-Leistungsangebot für Gesellschafter-Geschäftsführer

Mit unserem bAV-Leistungsangebot für Gesellschafter-Geschäftsführer sorgen wir dafür, dass die betrieblichen Versorgungsvereinbarungen vor dem strengen Auge des Finanzamtes bestehen. Darüber hinaus können Sie sich sicher sein, dass sich Ihre betriebliche Altersvorsorge-Investition für Sie wirtschaftlich lohnt.

 

Betriebliche Altersversorgungen für Gesellschafter-Geschäftsführer werden durch das Finanzamt besonders kritisch geprüft. Denn Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) sind in Deutschland bei der Ausgestaltung ihrer Altersversorgung eine privilegierte Personengruppe.

Warum?

Normale Arbeitnehmer müssen ihren Chef um eine betriebliche Altersversorgung bitten. Hierbei treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Der Arbeitnehmer möglichst viel Altersvorsorge und der Unternehmer möchte möglichst wenig ausgeben.

Diese Interessensgegensätze hat der Gesellschafter-Geschäftsführer nicht. Er ist Unternehmer und Arbeitnehmer in Personalunion. Diese Tatsache lässt sich mit einem Beispiel gut erklären:

Der Gesellschafter-Geschäftsführer setzt sich in seiner Rolle des Arbeitnehmers an den Verhandlungstisch und erklärt, dass er gerne 1 Million Euro als betriebliche Altersvorsorge möchte. Danach steht er auf, setzt sich als Unternehmer an die andere Seite des Verhandlungstisches und sagt: „Geht klar.“.

Wegen dieser fehlenden Interessensgegensätze kontrolliert das Finanzamt ganz genau solche Vereinbarungen, die der GGF mit sich selbst abschließt.

Wir als Kanzlei Kolodzik bewahren Sie vor betrieblicher Altersversorgung, wenn es für Sie kein passendes Instrument ist.

Betriebliche Altersversorgung ist nicht für jeden Gesellschafter-Geschäftsführer sinnvoll (hier geht es zu unseren bAV-Konzepten für GGF).

Wer zum Beispiel heute schon weiß, dass er im Rentenalter Einkünfte im Spitzensteuersatz haben wird, für den lohnt sich die Betriebsrente nicht.

Ist ein Gesellschafter-Geschäftsführer gesetzlich krankenversichert, dann steht die Sinnhaftigkeit der betrieblichen Altersversorgung unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtskonstellationen ebenfalls infrage.

Da unser Beratungserfolg nicht davon abhängig ist, dass Sie bei uns ein Produkt abschließen (wir beraten Sie auf Honorarbasis), können wir es uns leisten, Ihnen von einer unwirtschaftlichen Entscheidung abzuraten.

Betriebliche Altersversorgung ist äußerst komplex und für Laien nur schwer durchschaubar. Zwischen verschiedenen Rechtsbereichen gibt es Wechselwirkungen und die Konsequenzen einer heute getroffenen Entscheidung reichen weit in die Zukunft. Viele Unternehmer bereuen heute ihre einst abgeschlossenen Zusagen, so dass ein weiteres unserer Geschäftsfelder die Sanierung von betrieblicher Altersversorgung für GGF ist.

Als Kanzlei Kolodzik hangeln wir uns gemeinsam mit Ihnen durch dieses bAV-Dickicht und finden den richtigen und dauerhaft belastbaren Weg für Ihre betriebliche Altersvorsorge.

Dabei helfen uns z. B. nachfolgende Fragen, die im Beratungsprozess geklärt werden:
  • Ist Ihnen eine hohe staatliche Förderung Ihrer Altersversorgung wichtig?
  • Legen Sie Wert auf eine Vererbbarkeit Ihres Versorgungskapitals?
  • Soll Ihre Altersversorgung neben einer Rente auch eine Einmalkapitalauszahlungsmöglichkeit oder „Zufluss in Teilzahlungen“ haben?
  • Wie wichtig sind Ihnen flexible Anlagemöglichkeiten?
  • Wollen Sie selbstbestimmt investieren?
  • Soll Ihre Altersvorsorge fast allein wie auf Schienen laufen oder sind Sie auch bereit mehr Verwaltungsaufgaben zu übernehmen?
  • Können Sie sich als Anlage auch klassische und/oder innovative Rentenversicherungen (allgemein oder auch nur zur Risikostreuung), z. B. mit ETF`s, vorstellen?
  • Wollen Sie die Möglichkeit haben, Ihr Vorsorgevermögen z. B. bei betriebswirtschaftlichen Engpässen Ihres Unternehmens als Liquiditätsreserve oder Sicherheit verwenden zu können? Oder um das Bilanzbild positiver darstellen?
  • Wie wichtig sind Ihnen flexible Einzahlungsmöglichkeiten? (z. B. könnten Sie Tantiemen verwenden, die Sie gerade privat nicht brauchen oder Sie investieren nur dann in Ihre Altersversorgung, wenn Ihr Unternehmen genug Liquidität hat)
  • Darf diese betriebliche Altersversorgung als Passiv-Posten in Ihrer Bilanz auftauchen?
  • Legen Sie Wert darauf, dass die Altersvorsorge kein Hindernis bei Ihrer Unternehmensnachfolge darstellt?

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre passende GGF-Versorgung feststellen und umsetzen.